Meine Zeit als Junger Reiter

Meine Zeit in der Altersklasse der Jungen Reiter sind bald gezählt, denn am 14. Dezember bin ich 21 Jahre alt geworden. Da in der Turnierszene ja aber nicht der Tag, sondern das Jahr zählt, habe ich 2016 mein letztes Jahr der Jungen Reiter bestritten. 

Es war eine unglaublich spannende Zeit für mich, sowohl in der Vielseitigkeit bis 2014 als auch ab Herbst 2014 im Springlager. Es haben mich wirklich sehr viele Menschen auf meinem Weg begleitet, die mich maßgeblich beeinflusst haben und zu der gemacht haben, die ich heute bin.

Bei vielen Wegbegleitern merkt man leider erst zu spät, dass sie einem nicht gut tun und macht dann schmerzliche Erfahrungen, aber das ist das, was uns stärker macht! Es gab viele Menschen, die von Anfang an an mich geglaubt haben und mich in meinem Tun immer unterstützt haben. Dazu zählte vor allem mein früherer Trainer Gunter Schöniger und seine ganze Familie, ihnen habe ich vieles zu verdanken. Doch immer wieder kam ich auch an Menschen, die - naja sagen wir einmal - nicht das beste für mich wollten. Doch die waren glücklicherweise die Ausnahme und ich kann auf viele wunderbare Erinnerungen zurück blicken. Auch mein studienbedingter Umzug und damit verbundener Stallwechsel hätte nicht besser laufen können. Eine Schwiegerfamilie zu haben, die mir volle Unterstützung und auch meinen Schimmel Lumpi zukommen lässt, ist keinesfalls selbstverständlich. Auch im Springlager habe ich viele tolle Menschen (wieder-) gefunden, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. 

Mit den Jahren merke ich, wer wirklich für mich da ist, wenn es mal nicht so rosig aussieht und wer mir aus dieser Lage ohne, dass ich ihn darum bitten muss, wieder heraus hilft. Doch an aller erster Stelle steht dabei meine gesamte Familie, die alles für mich tut, dass ich Uni und Sport so verbinden kann. Es ist nicht selbstverständlich, dass mich alle zu Turnieren begleiten, wenn ich Hilfe brauche, oder zu regionalen Turnieren zuschauen kommen. Das bedeutet mir jedes Mal so unfassbar viel und ohne diese Unterstützung wäre es einfach nicht dasselbe. 

 

Daher möchte ich einfach einmal DANKE sagen an alle, die in meiner „Jugendzeit“ hinter mir standen und ich hoffe, ich kann weiterhin auf euch zählen! Und ganz besonders an Alex, auf den ich jeder Zeit bauen kann. Ab 2017 wird es noch viel spannender, aber dazu erfahrt ihr später noch mehr. ;)