Turnierbericht Oberfrauendorf

Am Donnerstag begann für uns die Reise nach Oberfrauendorf in die Sächsische Schweiz zu den Glashütten Reitertagen. Das Wetter sollte beste Bedingungen bieten mit 27 Grad, Sonnenschein und keiner Wolke am Himmel. Am Nachmittag sind wir mit Lumpi im Gepäck gestartet, da ich erst um 17:00 Uhr eine Springprüfung M* zu reiten hatte.

Da wir Lumpi zuhause kaum springen als Training, da das einfach zu viel werden würde und er ja die Lust am Sport nicht verlieren soll, dient die erste Prüfung auf dem Turnier immer als Einlauf und Training. So bin ich auch an dieses M-Springen heran gegangen. Mein Augenmerk lag auf einem gleichmäßigen Rhythmus und Tempo mit keinerlei Siegesaussichten. Er lief aber eine so spitzenmäßig rhythmische Runde ohne Fehler, dass wir noch einen schönen 8. Platz kassieren konnten. Da es wirklich sehr warm die Tage war und weiterhin werden sollte und die Fahrt 1 Stunde dauerte, haben wir eine frei gewordene Box für Lumpi genommen und ihn über Nacht da gelassen. Wir sind dann alleine wieder heim gefahren und haben uns für Freitag auch unsere Schlafsachen eingepackt, sodass wir dort übernachten konnten.

 

Am Freitag Morgen stand dann wieder ein M-Springen auf dem Plan als Einlauf für das S-Springen am Nachmittag. Schon beim Abgehen habe ich gemerkt, dass man einige kurze Wendungen nutzen kann, was ich im Parcours dann auch getan habe. Wir konnten uns mit einer schnellen Runde einen tollen 2. Platz sichern, was mich sehr optimistisch für das S stimmte. Das S-Springen war auch ein normales Fehler-Zeit-Springen und nicht zu schwer gebaut. Lumpi war schon beim Abreiten super drauf und ich war voll motiviert. Wie das aber manchmal so ist, ist man einfach auch einmal vom Pech verfolgt. So fielen die 2 Stangen, die er minimal angetippt hatte, leider. Nichtsdestotrotz war ich sehr zufrieden mit unserem Ritt, sowas kann immer passieren. 

 

Am Samstag waren die Temperaturen dann deutlich gefallen, jedoch hatten wir großes Glück und die großen Gewitter sind an uns vorbei gezogen. Am Mittag hatte ich dann noch ein S-Springen genannt, was diesmal als 2-Phasen-Springen ausgeschrieben war. Lumpis gute Form machte mir wirklich Mut und ich ritt selbstbewusst los. Leider tippte er am Oxer-Einsprung der zweiten Kombination leicht an, weshalb die Stange fiel. Sehr schade, da ich somit nicht die 2. Phase erreicht habe, aber trotzdem war ich sehr zufrieden mit ihm. Er hat ja auch noch nicht zu viele S-Erfahrungen und hat seinen Job super gemacht.